Landwirtschaft
Der Anbau und die Zucht durch den Menschen umfassen den Anbau von Nutzpflanzen und die Haltung von Tieren (einschließlich Bienen), die Forstwirtschaft, die Aquakultur sowie die Kultivierung anderer Dinge zur Gewinnung von Lebensmitteln und Materialien (z. B. Stroh für die Herstellung von Strohdächern). Menschliche Gesellschaften sind auf eine stabile und zuverlässige Lebensmittelversorgung angewiesen, die Wirtschaft und die Lebensgrundlagen in ländlichen Gebieten hängen häufig von der Landwirtschaft ab. Der Anbau und die Tierhaltung haben im Laufe der Geschichte außerdem weltweit die Kultur geprägt - die regionale Küche, die Kunst, die Musik sowie die Literatur beeinflusst.
Fast die Hälfte der weltweit bewohnbaren Landfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Eine intensivierte Landwirtschaft kann zwar günstigere Nutzpflanzen und Fleisch produzieren, hat jedoch häufig die örtliche Umwelt geschädigt. Trotzdem kann die Einführung nachhaltiger Anbausysteme viel Positives bewirken, indem sie die Wiederherstellung der Artenvielfalt fördert und den Klimawandel bekämpft.
Frühe Studien darüber, wie Landwirte die Natur mit geringem Kostenaufwand fördern können, wurden im Vereinigten Königreich vom Game and Wildlife Conservation Trust durchgeführt, einer Organisation für Wildtier- und Naturschutz. Diese Studien führten zu neuen Überlegungen darüber, wie sich Landwirte zu Gruppen zusammenschließen können, um gemeinsam Vorteile für die Natur und die Menschen in ganzen Landschaften zu schaffen – in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden.